Vor-Ort-Energieberatung
BAFA Förderung
Vom BAFA wird die "Vor-Ort-Energieberatung" gefördert, so dass für den Hausbesitzer nur geringe Kosten bleiben. Das Ziel dieser Beratung ist, festzusuellen, wie man auf wirtschaftliche Weise für ein Bestandsgebäude den Primär-Energiebedarf so weit wie möglich verringert, unter Einbeziehung von regenerativen Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Die KfW empfiehlt diese Maßnahme bei Nutzung der der KfW-Förderprogramme.
Die Förderung beträgt 300 € für Ein- und Zweifamilienhäuser, 360 € für Mehrfamilienhäuser (max. 50 % der Brutto-Kosten). Zusätzlich können noch Fördermittel für eine Stromsparberatung (max. 50 €) sowie Wärmebilder (max. 100 €) gefördert werden. Durchgeführt wirden diese Beratung von unabhängigen Energieberatern mit entsprechender Qualifikation. Eine Liste der Energieberate rist unter www.bafa.de erhältlich. Dort gibt es auch weitere Informatinen zu diesem Thema.
Der Hintergrund für diese Förderung:
Ein grosser Teil der Bebauung besteht aus Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Mehrfamilienhäusern, die vor 1994 gebaut worden sind. Sehr viele stammen aus der Zeit vor 1980. Zur damaligen Zeit wurde auf energiesparendes Bauen nur wenig Wert gelegt. Das lag zum grossen Teil an den sehr niedrigen Kosten für Energie, aber auch an dem nur gering ausgebildeten Bewusstsein für die Umweltproblematik.
Diese Häuser haben einen Primärenenergiebearf für Heizung und Warmasser von 180 kWh oder mehr pro Quadratmeter und Jahr (bei mitlerem deutschem Klima). Die aktuelle Energieeinsparverordnung sieht ein Maximum von ca. 120 kWh/m2 a vor, für sogenannte Niedrigenergiehäuser sogar maximal ca. 70 kWh/m2 a und für Passivhäuser max. ca. 15 kWh/m2 a.
Ziel der Förderung ist, einen Anreiz zu geben für die Durchführung vom Sanierungs- und Modernisierungsmassnahmen. Hiermit soll die Umwelt entlaset werden, der Energieverbrauch gesenkt als auch die Wirtschaft abgekurbelt werden.